Wir werden FreeBSD in einer virtuellen Maschine installieren. Ich habe mir überlegt, dass wir VirtualBox dafür benutzen, da das Programm für etliche Plattformen (Windows, macOS, Linux, FreeBSD) existiert und wir somit eine gemeinsame Basis haben.
FreeBSD-Grundkurs: VirtualBox für FreeBSD einrichten
In diesem Video richten wir VirtualBox für FreeBSD ein.
Ich bin krank, kann momentan nichts sinnvolles machen, weil ich mich nicht konzentrieren kann und dachte mir, ich baue mal eine Website mit C++, um meine WPStatistics in vereinfachter Form anzusehen. Auch dachte ich mir: Warum nicht aufnehmen? Das habe ich getan.
WPStatistics mit C++, wxWidgets und DSLib aus MySQL auslesen und als Website anzeigen
Da die Serverkomponente unseres Projekts tatsächlich auf einem Server laufen soll und wir auch noch einen Datenbankserver brauchen, richte ich in diesem Video ein Jail auf FreeBSD dafür ein.
KooKooK 0007: Jail auf FreeBSD erstellen, starten und einrichten
WordPress auf FreeBSD zu installieren, ist recht einfach. In diesem Blog-Artikel sowie dem verlinkten Video zeige ich, wie das ganz schnell, einfach und unkompliziert funktionert.
Kurztipp: WordPress auf FreeBSD installieren
Folgende Voraussetzungen mache ich für dieses Tutorial
Sofern du Apache noch nicht konfiguriert hast, solltest du in der httpd.conf folgendes anpassen:
ServerAdmin
ServerName
vhost-Eintrag einklammern, so dass er benutzt wird (Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf)
In meinem Fall steht dort:
ServerAdmin thorsten@tgeppert.de
ServerName wordpress.tgeppert.gg
Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf
Als nächstes konfigurieren wir in den VirtualHost (/usr/local/etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf – wenn du produktiv gehst, dann natürlich /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-ssl.conf mit Zertifikaten!):
<VirtualHost *:80>
ServerAdmin thorsten@tgeppert.de
DocumentRoot /usr/local/www/wordpress
ServerName wordpress.tgeppert.gg
DirectoryIndex index.php
AddType application/x-httpd-php .php
<Directory /usr/local/www/wordpress>
Options ExecCGI Includes FollowSymlinks
AllowOverride All
Require all granted
</Directory>
ErrorLog "/var/log/wordpress.tgeppert.gg-error_log"
CustomLog "/var/log/wordpress.tgeppert.gg-access_log" common
</VirtualHost>
Wir starten dann noch den Apache einmal oder einmal neu (denke daran: /etc/rc.conf <- apache24_enable=“YES“):
service apache24 start ODER service apache24 restart
Dann kannst du mit dem Webbrowser bereits die URL (in meinem Fall http://wordpress.tgeppert.gg) aufrufen und WordPress konfigurieren.
Willkommen zum dreiteiligen Workshop: Redmine 4. Ich habe mir überlegt, ich mache einen kleinen Redmine-Einsteigerkurs. Dieser geht über drei Kapitel:
Redmine 4 installieren (in meinem Fall auf FreeBSD 13)
Redmine 4 für Administratoren (GUI)
Redmine 4 für Benutzer (GUI)
Redmine – Installation
In diesem Video und Blog-Artikel geht es darum, wie man Redmine einfach installieren kann. Ich setze dafür folgendes voraus:
Du hast ein lauffähiges und vollständig gepatchtes FreeBSD 13 (oder neuer)
Du hast einen lauffähigen PostgreSQL-Server (wie das geht, erfährst du hier und hier)
Nameservereinträge sind bereits vorhanden (in meinem Fall heißt mein Host redmine.gug-it.gg, welchen ich hier auch in der Beschreibung überall nutze. Das musst du natürlich anpassen!)
So wird es gemacht
Erstelle einen Datenbankbenutzer. Wie das bei deiner PostgreSQL-Version geht, entnimmst du den Manuals. Achte darauf, dem Benutzer ein verschlüsseltes Kennwort zu geben. Ich habe noch ein (uraltes) PostgreSQL 9.5 auf meiner Testmaschine laufen (du solltest hoffentlich was neueres haben), und da geht es so:
createuser -E -P redmine
Dann erstellst du noch die Datenbank, was bei mir so geht:
createdb -E unicode -O redmine redmine
und vergisst natürlich nicht den Eintrag in der pg_hba.conf
host redmine redmine 192.168.0.168/24 password
Denke daran, Datenbanknamen, Datenbankbenutzer und IP anzupassen!
Ich nutze Apache in der Version 2.4. Wenn du was anderes benutzt, dann musst du leider schauen, wie du es ans Rennen bekommst. Ich installiere also alle benötigten Pakete:
In der httpd.conf (/usr/local/etc/apache24) setzt du, wenn du es noch nicht getan hast, den Servernamen sowie die E-Mail-Adresse (wobei die auch im VHost eingerichtet wird). Weiterhin entfernst du bei den Zeilen:
LoadModule rewrite_module libexec/apache24/mod_rewrite.so
LoadModule fastcgi_module libexec/apache24/mod_fastcgi.so
Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf
die Raute (#) vorne, so dass die Zeilen genutzt werden innerhalb der Konfiguation. Und der aufmerksame Leser weiß es: ich nutze hier jetzt im Beispiel kein SSL! Bitte mache das, und mache das auf jeden Fall, wenn Redmine im Internet hängt! Das wäre jetzt einfach nur zu aufwendig für das Tutorial.
Server-Kram liegt bei mir unter /server. Web-Kram dementsprechend unter /server/web/<sld>/<t(hird)ld>. Passe die Konfiguration bei dir an. Dementsprechend richte ich das Verzeichnis folgendermaßen ein:
Dann bearbeite ich die Datei /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf (du hoffentlich /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-ssl.conf). Da füge ich folgenden Eintrag hinzu:
Die bearbeiten wir dann mit dem Editor unserer Wahl und geben die richtigen Daten ein:
production:
adapter: postgresql
database: redmine
host: thorsten.jails.gug-it.gg
username: redmine
password: "redmine"
# Use "utf8" instead of "utfmb4" for MySQL prior to 5.7.7
encoding: utf8
Nicht vergessen, ich nutze PostgreSQL. Wenn du MySQL oder anderes nutzt, musst du das natürlich beachten! Mein Datenbankserver liegt auf „thorsten.jails.gug-it.gg“.
Als nächstes müssen wir noch ein paar Module zu unserem Redmine hinzufügen. Wir erstellen im Verzeichnis /usr/local/www/redmine die Datei Gemfile.local mit folgendem Inhalt:
und trage dann in usr/local/www/redmine/config/configuration.yml folgendes ein:
attachments_storage_path: /server/files/redmin
Ich lasse an dieser Stelle die E-Mail-Konfiguration mal aus, weil das recht spezifisch ist. Kommt ganz darauf an, was du brauchst, aber schau dir die Konfigurationsdatei einmal an und du wirst schnell verstehen, wie das funktioniert.
Wenn wir dann Apache starten (oder neustarten), können wir auf Redmine zugreifen. Die Standardzugangsdaten lauten:
Benutzername: admin, Kennwort: admin
Du wirst direkt aufgefordert, dein Kennwort zu ändern. Jetzt kannst du direkt loslegen.
Lange habe ich überlegt, ob ich nicht eine Video-Reihe zu FreeBSD machen sollte, da ich im deutschsprachigen Bereich nichts aktuelles und vollständiges kenne.
FreeBSD-Grundkurs: Vorstellung
Ich beginne hier einmal mit der Reihe und stelle vor, was ich vorhabe.