Neues YouTube-Video – FreeBSD-Grundkurs 005: VirtualBox einrichten

Wir werden FreeBSD in einer virtuellen Maschine installieren. Ich habe mir überlegt, dass wir VirtualBox dafür benutzen, da das Programm für etliche Plattformen (Windows, macOS, Linux, FreeBSD) existiert und wir somit eine gemeinsame Basis haben.

FreeBSD-Grundkurs: VirtualBox für FreeBSD einrichten
FreeBSD-Grundkurs: VirtualBox für FreeBSD einrichten

In diesem Video richten wir VirtualBox für FreeBSD ein.

Hier geht es zum Video.

YouTube-Kurztipp: WPStatistics mit C++, wxWidgets und DSLib aus MySQL auslesen und als Website anzeigen

Ich bin krank, kann momentan nichts sinnvolles machen, weil ich mich nicht konzentrieren kann und dachte mir, ich baue mal eine Website mit C++, um meine WPStatistics in vereinfachter Form anzusehen. Auch dachte ich mir: Warum nicht aufnehmen? Das habe ich getan.

WPStatistics mit C++, wxWidgets und DSLib aus MySQL auslesen und als Website anzeigen

Ich nutze dazu:

Vielleicht interessiert es ja jemanden, wie man einfach mit C++ eine Website bauen kann. Ich würde mich sehr über Feedback freuen.

Screenshot der Website
Screenshot der Website

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Und hier geht es zum zweiten Teil (App-Entwicklung).

Hier geht es zum GitHub-Projekt.

KooKooK 0007: Jail auf FreeBSD erstellen, starten und einrichten

Da die Serverkomponente unseres Projekts tatsächlich auf einem Server laufen soll und wir auch noch einen Datenbankserver brauchen, richte ich in diesem Video ein Jail auf FreeBSD dafür ein.

KooKooK 0007: Jail auf FreeBSD erstellen, starten und einrichten
KooKooK 0007: Jail auf FreeBSD erstellen, starten und einrichten

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Hier geht es zum GitHub-Repository.

Hier geht es zum Redmine-Projekt.

Neuer Kurztipp: WordPress auf FreeBSD installieren

WordPress auf FreeBSD zu installieren, ist recht einfach. In diesem Blog-Artikel sowie dem verlinkten Video zeige ich, wie das ganz schnell, einfach und unkompliziert funktionert.

Kurztipp: WordPress auf FreeBSD installieren
Kurztipp: WordPress auf FreeBSD installieren

Folgende Voraussetzungen mache ich für dieses Tutorial

  • FreeBSD ist installiert und gepatcht
  • Packages stehen auf latest und nicht auf quaterly
  • MySQL ist installiert, funktioniert und du hast Zugangsdaten und kannst eine Datenbank anlegen
  • Wir nutzen Apache (2.4)
  • Im Tutorial nutze ich kein SSL! Wenn du produktiv gehst, solltest du SSL nutzen!
  • Nameservereinträge sind alle da

Ich nutze als Domain „wordpress.tgeppert.gg“. Du musst in den Konfigurationen deine Domain anpassen.

Zuerst installierst du alle notwendigen Pakete:

pkg install wordpress apache24 mod_php80 php80-filter

Sofern du Apache noch nicht konfiguriert hast, solltest du in der httpd.conf folgendes anpassen:

  • ServerAdmin
  • ServerName
  • vhost-Eintrag einklammern, so dass er benutzt wird (Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf)

In meinem Fall steht dort:

ServerAdmin thorsten@tgeppert.de
ServerName wordpress.tgeppert.gg
Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf

Als nächstes konfigurieren wir in den VirtualHost (/usr/local/etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf – wenn du produktiv gehst, dann natürlich /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-ssl.conf mit Zertifikaten!):

<VirtualHost *:80>
        ServerAdmin thorsten@tgeppert.de
        DocumentRoot /usr/local/www/wordpress
        ServerName wordpress.tgeppert.gg

        DirectoryIndex index.php

        AddType application/x-httpd-php .php

        <Directory /usr/local/www/wordpress>
                Options ExecCGI Includes FollowSymlinks
                AllowOverride All
                Require all granted
        </Directory>

        ErrorLog "/var/log/wordpress.tgeppert.gg-error_log"
        CustomLog "/var/log/wordpress.tgeppert.gg-access_log" common
</VirtualHost>

Wir starten dann noch den Apache einmal oder einmal neu (denke daran: /etc/rc.conf <- apache24_enable=“YES“):

service apache24 start ODER service apache24 restart

Dann kannst du mit dem Webbrowser bereits die URL (in meinem Fall http://wordpress.tgeppert.gg) aufrufen und WordPress konfigurieren.

Hier geht es zum Video.

Redmine-Reihe 2 von 3: Redmine für Administratoren

Willkommen zum dreiteiligen Workshop: Redmine 4. In diesem zweiten Teil geht es um „Redmine für Administratoren“.

Das Video erklärt einige grundsätzliche Informationen auf der administrativen Seite im Backend von Redmine.

Redmine für Administratoren

Folgende Dinge werden erklärt:

  • Adminkonto bearbeiten
  • Projekte erstellen, konfigurieren und verwalten
  • Benutzerverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Rollen und Rechte
  • Trackerverwaltung
  • Ticket-Status-Verwaltung
  • Workflow
  • Benutzerdefinierte Felder
  • Aufzählungen
  • Redmine konfigurieren

Hier geht es zum Video.

Hier geht es zur Playlist.

Hier geht es zu Redmine installieren.

Redmine-Reihe 1 von 3: Redmine 4 installieren (auf FreeBSD 13)

Willkommen zum dreiteiligen Workshop: Redmine 4. Ich habe mir überlegt, ich mache einen kleinen Redmine-Einsteigerkurs. Dieser geht über drei Kapitel:

  • Redmine 4 installieren (in meinem Fall auf FreeBSD 13)
  • Redmine 4 für Administratoren (GUI)
  • Redmine 4 für Benutzer (GUI)
Redmine - Installation
Redmine – Installation

In diesem Video und Blog-Artikel geht es darum, wie man Redmine einfach installieren kann. Ich setze dafür folgendes voraus:

  • Du hast ein lauffähiges und vollständig gepatchtes FreeBSD 13 (oder neuer)
  • Du hast einen lauffähigen PostgreSQL-Server (wie das geht, erfährst du hier und hier)
  • Nameservereinträge sind bereits vorhanden (in meinem Fall heißt mein Host redmine.gug-it.gg, welchen ich hier auch in der Beschreibung überall nutze. Das musst du natürlich anpassen!)

So wird es gemacht

Erstelle einen Datenbankbenutzer. Wie das bei deiner PostgreSQL-Version geht, entnimmst du den Manuals. Achte darauf, dem Benutzer ein verschlüsseltes Kennwort zu geben. Ich habe noch ein (uraltes) PostgreSQL 9.5 auf meiner Testmaschine laufen (du solltest hoffentlich was neueres haben), und da geht es so:

createuser -E -P redmine

Dann erstellst du noch die Datenbank, was bei mir so geht:

createdb -E unicode -O redmine redmine

und vergisst natürlich nicht den Eintrag in der pg_hba.conf

host redmine redmine 192.168.0.168/24 password

Denke daran, Datenbanknamen, Datenbankbenutzer und IP anzupassen!

Ich nutze Apache in der Version 2.4. Wenn du was anderes benutzt, dann musst du leider schauen, wie du es ans Rennen bekommst. Ich installiere also alle benötigten Pakete:

pkg install redmine4 apache24 ap24-mod_fastcgi fcgi-devkit postgresql14-client

In der httpd.conf (/usr/local/etc/apache24) setzt du, wenn du es noch nicht getan hast, den Servernamen sowie die E-Mail-Adresse (wobei die auch im VHost eingerichtet wird). Weiterhin entfernst du bei den Zeilen:

LoadModule rewrite_module libexec/apache24/mod_rewrite.so
LoadModule fastcgi_module libexec/apache24/mod_fastcgi.so
Include etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf

die Raute (#) vorne, so dass die Zeilen genutzt werden innerhalb der Konfiguation. Und der aufmerksame Leser weiß es: ich nutze hier jetzt im Beispiel kein SSL! Bitte mache das, und mache das auf jeden Fall, wenn Redmine im Internet hängt! Das wäre jetzt einfach nur zu aufwendig für das Tutorial.

Server-Kram liegt bei mir unter /server. Web-Kram dementsprechend unter /server/web/<sld>/<t(hird)ld>. Passe die Konfiguration bei dir an. Dementsprechend richte ich das Verzeichnis folgendermaßen ein:

mkdir -p /server/web/gug-it && chown -R www:www /server/web/gug-it
ln -s /usr/local/www/redmine /server/web/gug-it/

Dann bearbeite ich die Datei /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-vhosts.conf (du hoffentlich /usr/local/etc/apache24/extra/httpd-ssl.conf). Da füge ich folgenden Eintrag hinzu:

&lt;VirtualHost *:80>
        ServerName redmine.gug-it.gg
        ServerAdmin thorsten@tgeppert.de

        DocumentRoot "/server/web/gug-it/redmine/public"

        FastCgiServer /server/web/gug-it/redmine/public/dispatch.fcgi -idle-timeout 120 -initial-env RAILS_ENV=production -initial-env PATH=/usr/local/bin -processes 2

        &lt;Directory /server/web/gug-it/redmine/public>
                AddHandler fastcgi-script fcgi
                Require all granted
                AllowOverride all
                Options +FollowSymLinks +ExecCGI
                RewriteEngine On
                RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
                RewriteRule ^(.*)$ dispatch.fcgi
        &lt;/Directory>

        ErrorLog "/var/log/redmine.gug-it.gg-error_log"
        CustomLog "/var/log/redmine.gug-it.gg-access_log" common
&lt;/VirtualHost>

Dann kopiere ich noch die dispatch.fcgi (wir nutzen FastCGI) an die richtige Stelle und mache sie ausführbar:

cp /usr/local/www/redmine/public/dispatch.fcgi.example /usr/local/www/redmine/public/dispatch.fcgi
chmod +x /usr/local/www/redmine/public/dispatch.fcgi

Jetzt geht es an die Netzwerkkonfiguration. Die Daten dazu liegen dir hoffentlich vor.

cp /usr/local/www/redmine/config/database.yml.sample /usr/local/www/redmine/config/database.yml

Die bearbeiten wir dann mit dem Editor unserer Wahl und geben die richtigen Daten ein:

production:
  adapter: postgresql
  database: redmine
  host: thorsten.jails.gug-it.gg
  username: redmine
  password: "redmine"
  # Use "utf8" instead of "utfmb4" for MySQL prior to 5.7.7
  encoding: utf8

Nicht vergessen, ich nutze PostgreSQL. Wenn du MySQL oder anderes nutzt, musst du das natürlich beachten! Mein Datenbankserver liegt auf „thorsten.jails.gug-it.gg“.

Als nächstes müssen wir noch ein paar Module zu unserem Redmine hinzufügen. Wir erstellen im Verzeichnis /usr/local/www/redmine die Datei Gemfile.local mit folgendem Inhalt:

gem 'pg'
gem 'fcgi'

und führen dann folgende Befehle aus:

bundle install
rake generate_secret_token
setenv RAILS_ENV production
rake db:migrate
rake redmine:load_default_data

Um Dateiuploads durchführen zu können, müssen wir noch die Datei configuration.yml anlegen. Dazu kopieren wir die Example-Datei einfach:

cp /usr/local/www/redmine/config/configuration.yml.example /usr/local/www/redmine/config/configuration.yml

und setzen dort den attachments_storage_path auf ein sinnvolles Verzeichnis, in meinem Fall „/server/files/redmine“. Ich lege das Verzeichnis an:

mkdir -p /server/files/redmine
chown -R www:www /server/files/redmine

und trage dann in usr/local/www/redmine/config/configuration.yml folgendes ein:

attachments_storage_path: /server/files/redmin

Ich lasse an dieser Stelle die E-Mail-Konfiguration mal aus, weil das recht spezifisch ist. Kommt ganz darauf an, was du brauchst, aber schau dir die Konfigurationsdatei einmal an und du wirst schnell verstehen, wie das funktioniert.

Wenn wir dann Apache starten (oder neustarten), können wir auf Redmine zugreifen. Die Standardzugangsdaten lauten:

Benutzername: admin, Kennwort: admin

Du wirst direkt aufgefordert, dein Kennwort zu ändern. Jetzt kannst du direkt loslegen.

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Hier geht es zu Redmine für Administratoren.